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Israel — video preview
Israel destination
Foto von Yasir Gürbüz auf Pexels

Antike Geschichte trifft auf mediterrane Strände

Israel

Du betrittst die Altstadt von Jerusalem. Steinmauern, die seit Jahrhunderten stehen. Drei Religionen auf einem Quadratkilometer. Juden beten an der Klagemauer. Christen wandeln die Via Dolorosa entlang. Muslime versammeln sich am Felsendom. Die Schichten der Geschichte sind überwältigend. Zwanzig Minuten später befinden Sie sich im modernen Jerusalem – Cafés, Tech-Start-ups, Stadtbahn. Vierzig Minuten südlich treiben Sie mühelos im salzigen Wasser des Toten Meeres. Eine Stunde nördlich pulsieren die Strände von Tel Aviv vor Energie und Nachtleben. Israel vereint außergewöhnliche Vielfalt auf kleinstem Raum. Wüste, Berge, Mittelmeerküste und Jahrtausende Geschichte.

Jerusalem – Schicht um Schicht Geschichte

Jerusalem ist wie kein anderer Ort. Die Altstadt ist in vier Viertel unterteilt – das jüdische, das muslimische, das christliche und das armenische. Jedes hat seinen eigenen Charakter, seine eigene Architektur und Atmosphäre.

Die Klagemauer (Kotel) ist die heiligste Stätte des Judentums. Die Menschen beten, legen schriftliche Wünsche zwischen die Steine und versammeln sich zu Zeremonien. Es ist ein beeindruckendes Erlebnis, unabhängig von Ihrem Glauben.

Die Grabeskirche markiert den Ort, an dem nach christlichem Glauben Jesus gekreuzigt und begraben wurde. Sechs Konfessionen teilen sich die Verwaltung. Die Atmosphäre ist intensiv – Weihrauch, Gesänge, Pilger.

Der Felsendom und die Al-Aqsa-Moschee dominieren den Tempelberg. Die goldene Kuppel ist Jerusalems bekanntestes Wahrzeichen. Nicht-Muslime können das Gelände (zu bestimmten Zeiten) besuchen, aber die Gebäude nicht betreten.

Jenseits der Altstadt erstreckt sich Jerusalem über die Hügel. Das Israel-Museum beherbergt die Schriftrollen vom Toten Meer. Der Mahane-Yehuda-Markt pulsiert mit Imbissständen, Gewürzen und dem Einkaufsrummel am Freitag. Das moderne Jerusalem koexistiert mit antiken Steinen.

Jerusalem—layer upon layer of history in Israel
Tel Aviv – weltlich, strandnah und pulsierend

Tel Aviv ist das Gegenteil von Jerusalem. Weltlich, liberal, strandorientiert. Die Stadt ist rund um die Uhr in Bewegung – Restaurants, Bars und Strände scheinen nie zu schließen.

Dreizehn Strände erstrecken sich entlang des Mittelmeers. Jeder hat seinen eigenen Charakter – Gordon für Volleyball, Hilton für Surfen und die LGBTQ+-Community, Frishmann für Familien. Die Strandpromenade verbindet sie alle.

Die Weiße Stadt beherbergt über 4.000 Bauhaus-Gebäude aus den 1930er Jahren. Sie steht auf der UNESCO-Liste. Klare Linien und funktionales Design prägen die Architektur Tel Avivs.

Auf dem Carmel-Markt (Shuk HaCarmel) gibt es alles zu kaufen – frische Produkte, Gewürze, Halva, Kleidung, Elektronik. Es ist chaotisch, überfüllt und typisch für Tel Aviv.

Jaffa, der alte Hafen südlich von Tel Aviv, ist um Jahrtausende älter als sein moderner Nachbar. Steinhäuser, Künstlergalerien, Fischrestaurants und Flohmärkte. Der Kontrast zwischen dem alten Jaffa und dem modernen Tel Aviv ist krass.

Das Tote Meer – schweben, nicht schwimmen

Das Tote Meer ist der tiefste Punkt der Erde – 430 Meter unter dem Meeresspiegel. Das Wasser enthält 34 % Salz (Meerwasser enthält 3,5 %). Man treibt mühelos. Es ist unmöglich, unterzugehen.

Der mineralreiche Schlamm ist berühmt für seine wohltuende Wirkung auf die Haut. Die Menschen bedecken sich von Kopf bis Fuß damit. Es sieht lächerlich aus. Trotzdem macht es jeder.

Die Festung Masada thront auf einem Plateau über dem Toten Meer. König Herodes errichtete hier vor 2.000 Jahren Paläste. Man kann im Morgengrauen den Schlangenpfad hinaufwandern oder die Seilbahn nehmen. Die Aussicht über die Wüste ist spektakulär.

Das Tote Meer schrumpft rapide – etwa einen Meter pro Jahr. Die Umweltsituation ist ernst. Besuchen Sie es, solange es noch auf einem zugänglichen Niveau existiert.

Die Oase Ein Gedi bietet einen grünen Kontrast – Wasserfälle, Wanderwege, Wildtiere (darunter Steinböcke und Klippschliefer). Es ist ein Naturschutzgebiet zwischen Wüste und Totem Meer.

The Dead Sea—float, don't swim in Israel
Nördlich nach Galiläa und auf die Golanhöhen

Die Region Galiläa im Norden Israels ist grün, hügelig und landwirtschaftlich geprägt. Der See Genezareth (eigentlich ein Süßwassersee) ist für christliche Pilger von großer Bedeutung – hier spielte sich das Wirken Jesu ab.

In Nazareth, der größten arabischen Stadt Israels, befindet sich die Basilika der Verkündigung. Im alten Souk (Markt) werden Gewürze, Süßigkeiten und traditionelle Waren verkauft.

Haifa erstreckt sich den Berg Karmel hinauf. Die Bahai-Gärten erstrecken sich über 19 Terrassen – mit goldener Kuppel, gepflegten Gärten und Blick auf das Mittelmeer. Es ist atemberaubend und kostenlos (die Gärten sind kostenlos; für den Schrein ist eine Buchung erforderlich).

Die Golanhöhen im hohen Norden bieten Wandermöglichkeiten, Weingüter und atemberaubende Ausblicke auf Syrien und den Libanon. Das Skigebiet am Berg Hermon ist im Winter geöffnet – ja, man kann in Israel Ski fahren.

Akko an der Mittelmeerküste bewahrt die Architektur der Kreuzritter. Unterirdische Hallen, türkische Bäder und ein lebhafter arabischer Markt machen es zu einem lohnenden Tagesausflug.

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