Istanbul erstreckt sich über zwei Kontinente. Der Bosporus trennt Europa von Asien. Fähren verkehren ununterbrochen.
Zum historischen Kern gehören die Hagia Sophia (byzantinische Kirche, osmanische Moschee, heute Museum), die Blaue Moschee mit ihren sechs Minaretten und der Topkapi-Palast, von dem aus die osmanischen Sultane regierten.
Der Große Basar verfügt über 4.000 Geschäfte unter Gewölbedecken. Es ist überwältigend. Teppiche, Lampen, Gewürze, Keramik – einfach alles. Feilschen wird erwartet.
Das moderne Istanbul bietet die Istiklal-Allee (Fußgänger-Einkaufsstraße), die Aussicht vom Galata-Turm sowie die angesagten Cafés und Galerien in Karaköy.
Istanbul ist intensiv, wunderschön und ein absolutes Muss. Planen Sie mindestens mehrere Tage ein.
Die Landschaft Kappadokiens ist surreal – vulkanische Felsformationen, die von Wind und Regen zu „Feenkaminen“ geformt wurden.
Die frühen Christen haben hier Höhlenkirchen und unterirdische Städte angelegt. Diese kannst du erkunden. Das Freilichtmuseum Göreme zeigt die mit Fresken verzierten Höhlenkirchen (UNESCO-Weltkulturerbe).
Heißluftballonfahrten bei Sonnenaufgang sind das unverzichtbare Erlebnis in Kappadokien. Hunderte von Ballons schweben über den Feenkaminen. Es ist teuer (150–250 €). Es ist aber auch magisch.
Höhlenhotels bieten einzigartige Übernachtungsmöglichkeiten – modernen Komfort in uralten Höhlen. Das Angebot reicht von preisgünstig bis luxuriös.
Wanderungen durch die Täler (Rosental, Liebestal) bringen Sie ganz nah an die Felsformationen heran. Es ist spektakulär.
Die türkische Mittelmeerküste verbindet atemberaubende Strände mit antiken griechischen und römischen Ruinen.
Antalya ist das Tor zur Region – eine moderne Ferienstadt mit einer charmanten Altstadt (Kaleiçi). Strandclubs, Wasserfälle und Berge in der Nähe.
Olympos hat einen Strand, hinter dem sich antike Ruinen und Baumhausunterkünfte befinden. Backpacker-Flair, wunderschöne Lage.
Die weißen Travertinterrassen von Pamukkale sind atemberaubend – kalziumreiche heiße Quellen bilden kaskadenförmige weiße Becken. Die antike Stadt Hierapolis thront darüber.
Ephesus in der Nähe von Izmir ist eine der am besten erhaltenen römischen Städte. Die Celsus-Bibliothek ist eine Ikone. Geht früh hin, um den Menschenmassen zuvorzukommen.
Die türkische Küche ist vielfältig, regional geprägt und köstlich. Außerdem ist sie erschwinglich.
Das Frühstück (kahvaltı) ist ein Festmahl – Käse, Oliven, Tomaten, Gurken, Honig, Marmeladen, Brot. Simit (Sesam-Brötchenringe) gibt es überall. Menemen (Rührei mit Tomaten und Paprika) ist perfekt.
Kebabs gibt es in vielen Varianten – Adana (scharfes Lammhackfleisch), Iskender (Döner auf Pide-Brot mit Joghurt und Tomatensoße) und unzählige regionale Varianten.
Meze (kleine Vorspeisen) bilden den Auftakt der Mahlzeiten – Hummus, Haydari (cremiger Joghurt-Dip), gefüllte Weinblätter, frittierte Calamari. Probiert am besten mehrere davon gemeinsam.
Die Desserts sind süß und reichhaltig – Baklava (geschichtetes Filoteiggebäck mit Nüssen und Sirup), Künefe (in Sirup getränktes Käsegebäck), Lokum. Tee und türkischer Kaffee begleiten alles.