Die Malediven bestehen aus über 1.000 Inseln, die sich auf 26 Atolle verteilen. Die meisten Resorts belegen ganze Inseln. Eine Insel, ein Resort.
Das sorgt für absolute Privatsphäre. Kein Verkehr, keine Menschenmassen, keine Nachbarn. Nur Strand, Lagune und Palmen.
Überwasser-Bungalows sind die typische Unterkunft. Strohdächer, Holzterrassen, direkter Zugang zur Lagune. Man wacht auf, geht die Stufen von seinem Zimmer hinunter und schon schwimmt man.
Die Resorts reichen von erschwinglichen Gästehäusern bis hin zu Ultra-Luxus-Anlagen mit privaten Butlern und Infinity-Pools. Die besten verbinden natürliche Schönheit mit tadellosem Service.
Der Transport zwischen den Inseln erfolgt per Schnellboot oder Wasserflugzeug. Die Fahrt mit dem Wasserflugzeug bietet atemberaubende Ausblicke aus der Vogelperspektive auf die Atolle – türkisfarbene Kreise im tiefblauen Ozean.
Auf den Malediven gibt es zwei weltberühmte Unterwasserrestaurants. Das „Ithaa“ im Conrad Maldives Rangali Island liegt 5 Meter unter der Wasseroberfläche – es ist das weltweit erste Unterwasserrestaurant. Pro Service werden nur 14 Gäste bewirtet.
Das „5.8 Undersea Restaurant“ im Hurawalhi ist der weltweit größte vollständig aus Glas bestehende Unterwasser-Veranstaltungsort. Sieben-Gänge-Degustationsmenüs, während Riffhaie und Schildkröten an den gewölbten Acrylwänden vorbeigleiten.
Die Unterwasserwelt ist außergewöhnlich. Mantarochen, Walhaie, Meeresschildkröten und unzählige tropische Fische. Die Riffe sind geschützt, voller Leben und von den meisten Resorts aus direkt zugänglich.
Beim Nachttauchen lässt sich biolumineszentes Plankton beobachten. Bewegt man die Hand durch das Wasser, leuchtet sie blau. Es ist surreal, magisch und vollkommen natürlich.
Schnorcheln ist oft besser als Tauchen – die flachen Riffe sind atemberaubend, und man braucht weder einen Tauchschein noch Ausrüstung außer einer Taucherbrille.
Male ist eine der am dichtesten besiedelten Städte der Welt. Die gesamte Hauptstadt passt auf eine 2 Kilometer lange Insel. Sie steht in krassem Kontrast zu den Resortinseln – geschäftig, farbenfroh, authentisch maledivisch.
Die Alte Freitagsmoschee stammt aus dem Jahr 1656. Korallensteinmauern, aufwendige Koran-Schnitzereien. Die Große Freitagsmoschee ist modern und verfügt über eine markante goldene Kuppel, die über die ganze Stadt hinweg sichtbar ist.
Der Fischmarkt ist chaotisch und faszinierend. Fischer laden den Tagesfang ab – Thunfisch, Barrakuda, Rifffische. Es ist unverfälscht, unglamourös und unverzichtbar, um das lokale Leben zu verstehen.
Malé eignet sich am besten als kurzer Zwischenstopp. Die meisten Besucher sind auf der Durchreise zu den Resortinseln. Wer jedoch die echte maledivische Kultur erleben möchte, sollte einen halben Tag hier verbringen.
Die Freundschaftsbrücke zwischen China und den Malediven verbindet Male mit der Flughafeninsel. Sie ist eine beeindruckende technische Meisterleistung und revolutioniert den Verkehr zwischen den Inseln.