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Belize — video preview
Belize destination
Foto von Robert Schrader auf Pexels

Riffe, Dschungel und Tempel, die in der Zeit verloren gegangen sind

Belize

Das Boot hält über dem Great Blue Hole. 305 Meter breit. 125 Meter tief. Unter dir: Bullenhaie, die im dunklen Wasser ihre Kreise ziehen. Du springst trotzdem. Deshalb kommen die Menschen nach Belize. Zurück an Land führt eine unbefestigte Straße in den Dschungel. Eine Stunde später erklimmst du eine Maya-Pyramide, die älter ist als die meisten europäischen Kathedralen. Brüllaffen brüllen irgendwo hoch oben im Blätterdach. Belize ist winzig, englischsprachig und auf stille Weise außergewöhnlich. Das Barriereriff und der Dschungel sind beide Weltklasse. Die meisten Menschen wissen gar nicht, dass sie beides in einer Woche erleben können.

Ambergris Caye – Tauchen am Barriereriff

Das Belize-Barrier-Riff erstreckt sich über 300 Kilometer entlang der Küste. Es ist das zweitgrößte Korallenriffsystem der Erde und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Ambergris Caye ist die Hauptinsel. Die Stadt San Pedro ist entspannt – Golfwagen statt Autos, bemalte Holzgebäude, kühles Belikin-Bier in den Bars am Wasser.

Das Hol Chan Marine Reserve liegt nur 6 km von San Pedro entfernt. Ammenhaie und Stachelrochen in der Shark Ray Alley sind der Publikumsmagnet. An klaren Tagen beträgt die Sichtweite bis zu 30 Meter.

Das Great Blue Hole, 70 km vor der Küste, ist eine von der UNESCO gelistete marine Senkgrube. Jacques Cousteau machte es berühmt. Fortgeschrittene Taucher kommen wegen der geologischen Formationen und der Haie hierher. Anfängern ist das näher am Ufer gelegene Riff besser geeignet.

Das Schnorcheln ist auch für Nichttaucher hervorragend. Das Riff ist stellenweise flach und das Wasser das ganze Jahr über warm, mit einer durchschnittlichen Temperatur von 26–28 °C.

Ancient Maya temples in the Belize jungle
Foto von Ronald Plett auf Pexels
Antike Maya-Tempel – noch immer im Dschungel

Belize hat mehr Maya-Stätten pro Quadratmeile als fast jedes andere Land der Welt. Die meisten sind noch immer vom Dschungel bedeckt. Einige hast du ganz für dich allein.

Caracol, im Chiquibul-Dschungel nahe der guatemaltekischen Grenze, ist die größte Maya-Stätte in Belize. Die Canaa-Pyramide erreicht eine Höhe von 43 Metern – höher als jedes Gebäude in Belize City. In den oberen Etagen leben Brüllaffen.

Xunantunich liegt oberhalb des Mopan-Flusses in der Nähe von San Ignacio. Von der El-Castillo-Pyramide hat man einen Blick bis nach Guatemala. Touristen sind hier selten. Die handbetriebene Fähre, mit der man dorthin gelangt, ist auf charmante Weise altmodisch.

Lamanai im Norden erreicht man nach einer zweistündigen Bootsfahrt durch die New River Lagoon. Krokodile säumen die Ufer. Die Stätte war bis ins 17. Jahrhundert bewohnt – eine ungewöhnliche archäologische Langlebigkeit.

Altun Ha, nur 45 km von Belize City entfernt, ist die am besten erreichbare Stätte. Der berühmte Jadekopf von Kinich Ahau, dem Maya-Sonnengott, wurde hier gefunden. Sein Bild ziert jede Flasche Belikin-Bier.

Cayo-Distrikt – Höhlen, Flüsse und wilder Dschungel

Der Westen von Belize ist eine völlig andere Welt als die Cayes. San Ignacio ist das Zentrum – eine kleine Stadt am Macal River mit einem Markt, Gästehäusern und einem Angebot an Abenteuersportarten für anspruchsvolle Reisende.

Actun Tunichil Muknal, bekannt als ATM-Höhle, ist das herausragende Erlebnis. Man watet in eine heilige Maya-Höhle, schwimmt durch Gänge und erreicht eine kathedralenartige Kammer, die mit antiker Keramik und Skelettresten gefüllt ist. Es ist außergewöhnlich und ernüchternd.

Die Barton Creek Cave ist sanfter – man paddelt mit dem Kanu in ein unterirdisches Flusssystem, die Laterne in der Hand, vorbei an Maya-Gräberstätten im Halbdunkel.

Das Mountain Pine Ridge Forest Reserve liegt oberhalb von San Ignacio. Die Landschaft wechselt von Dschungel zu Granithügeln und Kiefernwäldern. Die Hidden Valley Falls stürzen 300 Meter in die neblige Schlucht hinab – Belizes höchster Wasserfall.

Der Belize Zoo, auf halbem Weg zwischen Belize City und San Ignacio, existiert ausschließlich dank geretteter und rehabilitierter Tiere. Jaguare, Tapire, Harpyienadler. Alle heimisch. Alle in freier Wildbahn geboren. Er ist anders als jeder Zoo, den Sie bisher besucht haben.

Caribbean beach and cayes in Belize
Foto von Ronald Plett auf Pexels
Caye Caulker – die langsame Spur

Auf Caye Caulker gilt eine inoffizielle Regel: Go Slow. Die Insel hat keine Ampeln, keinen Stress und keine echte Eile. Die Einheimischen setzen diese Philosophie mit echter Begeisterung um.

Die Insel ist 8 km lang und man geht überall zu Fuß oder fährt mit dem Fahrrad. Es gibt keine Autos. Die Straßen bestehen aus Sand. Die meiste Zeit wirst du am „The Split“ verbringen – einem natürlichen Kanal mit klarem Wasser an der Nordspitze der Insel, wo alle schwimmen und den Sonnenuntergang beobachten.

Die Preise auf Caye Caulker liegen 30–40 % unter denen auf Ambergris Caye. Schnorcheln und Tagesausflüge sind weitgehend gleich. Manatis sind in der Lagune am frühen Morgen zuverlässig zu sehen.

Die Hummer-Saison dauert von Juni bis Februar. Frischer, gegrillter Hummer in einer Strandhütte kostet etwa 30–40 BZ$ (ca. 15–20 US$). Das ist im Verhältnis zum Preis eine der besten Mahlzeiten in Belize.

In ganz Belize wird Englisch gesprochen und der Belize-Dollar (BZD) verwendet, der im Verhältnis 2:1 zum US-Dollar festgesetzt ist. US-Dollar werden fast überall akzeptiert – man muss also kein Geld wechseln.

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